Margarete Berghoff

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Margarete Berghoff, Ausstattung

Vom Modedesign kommend, wandte sich Margarete Berghoff 1985 der Opern- und Theaterarbeit zu. Sie gründete 1986 mit Rainer Pudenz die Kammeroper Frankfurt und leitet seitdem die Kostümabteilung. Hier stattete sie zunächst Kammeropern des Genres "Opera buffa" aus. Sie entwarf phantasievolle, oft allegorische und auch moderne Kostüme in der Tradition der Commedia dell'Arte. Der weitere Verlauf ihrer Arbeit brachte sie in Kontakt mit modernen zeitgenössischen Opern. Ihr Stil entwickelte sich in Richtung von Abstaktion und Reduktion, ausgehend von der "klassischen Moderne". Ihre Arbeit erregte die Aufmerksamkeit und das Interesse anderer Theater in Frankfurt und führte sie darüber hinaus in Städte wie Düsseldorf, Stuttgart, Mannheim, Florenz, Como. Ihr Repertoire erweiterte sich von der Oper hin zu Theater, Musical, Ballett, Kinderoper, Märchen und Film. Sie entwarf auch Bühnenbilder, oft abstrakte offene Räume, die der Phantasie nur durch Andeutungen eine Richtung vermitteln. In ihrem Atelier in Frankfurt entwirft Margarete Berghoff ihre Kostüme und fertigt sie auf Wunsch auch an. Hier experimentiert sie mit Materialien, entwickelt neue Ideen und läßt diese zu Kostümkonzepten ausreifen. Der Spannungsbogen ihrer heutigen Arbeit reicht von der historischen Genauigkeit mit ihren vielfältigen Spielvarianten, über moderne Entwürfe im Stil von Surrealismus und Kubismus, Kostüme der Jetztzeit, bis hin zum asiatischen Minimalismus, der Kunst des Weglassens und des Sichtbarmachens des Unsichtbaren.
Mit der Musikbühne Mannheim arbeitet sie seit 1999 zusammen, gemeinsame Produktionen waren: "Die kleine Meerjungfrau", "Die Leiche im Sack", "Die Welt auf dem Monde","Spuk im Händelhaus", "Adieu", "Rinaldo", "Das kalte Herz" und aktuell "Aschenputtel".

 
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