für Menschen von sechs bis hundert Jahren
von Eberhard Streul, Musik: Frank Steuerwald
Der Köhlerjunge Peter Munk denkt über sein Leben nach und ist unzufrieden damit. Er möchte gern reich und angesehen sein, so wie der Amtmann oder der dicke Ezechiel. Er überlegt, wie er zu Reichtum kommen könnte. Da fällt ihm die Sage ein vom Glasmännchen und vom Holländer Michel, durch die einige Leute im Schwarzwald märchenhaft reich geworden sind. Er geht in den Tannenbühl und trifft wirklich den riesenhaften Holländer Michel. Der verspricht ihm Reichtum, wenn er sein Herz gegen ein Herz aus Stein tauscht...
Dieses wundersame Märchen erzählt in phantastischen Bildern, wie Peter Munk für Geld seine Seele verkauft und zu einem gefühlosen, eiskalten Mann ohne Herz wird, den nichts mehr freut.
Das Glasmännchen, der Holländer Michel und der dichte dunkle Tannenwald bieten ein wunderbares Panorama für eine Theateraufführung und großartige Anlässe für Musik. Das Thema des Märchens hat gerade in unserer Zeit nichts an Aktualität verloren- in allzeit bewunderter Tradition der Musikbühne Mannheim dürfen auch diesmal Kinder aus dem Publikum mitspielen.
Gerne schicken wir Ihnen die CD zum Preis von 10,-€ plus Versand zu. Sie können sie bestellen unter: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Auf Anfrage schicken wir Ihnen gerne theaterpädagogisches Material zu.
| 24.06.2013 | 15.00 Uhr | Stadthalle Solingen |
| 28.09.2013 | 15.00 Uhr | Kulturhaus Deutsches Haus, Niemegk |
| 08.11.2013 | 9.00 Uhr + 11.00 Uhr | K1, 83301 Traunreut |
| 09.11.2013 | 10.30 Uhr + 14.30 Uhr | K1, 83301 Traunreut DERNIERE ! |
| Peter Munk |
Thomas Jakobs/ Ingo Wackenhut |
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| Holländer Michel/ Ezechiel |
Thomas Herberich/ Volker Gütermann |
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| Glasmännchen |
Christina Prieur/ Gerda M.Eiselmair |
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| Lisbeth/ Tanzprinz | Anne-Kathrin Herzog/ Julia Weigel | |
| Keyboard/ Komponist | Frank Steuerwald | |
| Regie | Eberhard Streul | |
| Produktionsleitung | Daniela Grundmann | |
| Technik | Franco Bellante/ Hagen Grundmann/ Oliver Settelmaier | |
| Bühnenbild | Roland Wehner | |
| Kostüme/Figurinen | Margarete Berghoff | |
| Fotos | HK-PhotoArt |
Immer wieder gibt's Szenenapplaus. Die Kinder sind hingerissen. Und das wirklich von Anfang an...Beim eindrucksvollen Auftritt des unheimlichen Holländer Michel herrscht atemloses Schweigen. Die Kinder gehen mit, kommentieren, applaudieren, sind ganz und gar bei der Sache. Der Applaus am Ende will gar nicht aufhören und natürlich gibt es eine Zugabe. Das war großes Theater für kleine Leute. Lippstädter Zeitung 1.3.2012
Die Inszenierung der Musikbühne Mannheim bot ansprechende Musik. Die Mitwirkenden gefielen mit großem Stimmenpotenzial....Roland Wehner schuf das Bühnenbild, das sich von einem dunklen Tannenwald mit rauchendem Kohlenmeiler in einen Palast verwandeln konnte. Die Kostüme entwarf Margarete Berghoff. Besonders apart war das des Glasmännchens, ganz in Weiß, als Farbe der Unschuld. Siegener Zeitung 16.1.2012
Das Geld fließt, die Gefühle sterben.......Der Höhepunkt des Kindermusicals "Das kalte Herz" ist richtig gruselig. Ein teuflischer Riese mit dem Namen Holländer Michel öffnet seinen Wandschrank. Die Blicke des Publikums fallen auf schlagende Herzen, fein säuberlich aufgereiht und beschriftet. Ein Platz ist noch frei; gleich wird dort das Herz des Peter Munk hängen. Er tauscht es gegen einen Stein. So lautet der Handel: Das Geld fließt, dafür sterben die Gefühle wie Freude, Liebe oder Erbarmen. Das Wormser Theater gab der Mannheimer Musikbühne Astoria, die kein festes Zuhause hat, komfortable zwei Wochen lang Gelegenheit, um für die lautstark begrüßte Uraufführung zu proben. Sie setzt die Erfolgsreihe der Mannheimer Märchen- Bearbeitungen fort. Deren Dauerbrenner "Die kleine Meerjungfrau" erlebt demnächst seine 350.Vorstellung. Er trägt dieselben Handschriften wie "Das kalte Herz". Eberhard Streul und Frank Steuerwald haben die Vorlage von Wilhelm Hauff für eine sehr nachdenkliche Betrachtung über die Gier nach Geld verwendet. Steuerwald komponierte dazu das gespenstische Waldesrauschen, das sich an der Baumkulisse der Bühnendekoration orientiert. Zartes Funkeln kündigt das Glasmännchen an. Das erschreckende Pochen gehört zu den hängenden Herzen, und das träumerische Schweben der Seifenblasen verheißt ein glückliches Ende der Handlung. Am Keyboard begleitet der Allround- Musiker Steuerwald das hoch engagierte Ensemble, das die jugendlichen Zuschauer schauspielerisch und gesanglich spürbar fasziniert. Der künstlerische Leiter und Autor Eberhard Streul formt zauberhafte Bühnenfiguren. Er legt ihnen kluge, verständige Reime in den Mund, die mit Nadelspitzen gespickt sind, so dass die Aktualität des Stoffes deutlich ins Auge springt. Als Regisseur gestaltet Streul schonungslos den Wandel des Peter Munk unter dem Einfluss wachsenden Reichtums. In die Entwicklung des armen Jungen zum brutalen Geizkragen fühlt sich Thomas Jakobs intensiv ein. Mannheimer Morgen 4.10.2011


