Otto Schenk / Helmut Lohner in
Der Schauspieldirektor von W.A.Mozart
Den „Schauspieldirektor“ hat Mozart im Auftrag des Kaisers Joseph II. für ein Fest in Schönbrunn geschrieben. In der Bearbeitung von Eberhard Streul erleben Sie einen vielbeschäftigten Schauspieldirektor, der eine Festrede halten soll . Er kommt aber mit seinem Text völlig durcheinander, weil die beiden Primadonnen sich nicht einigen können, wer von ihnen die Erste ist . Sie geraten darüber in einen köstlichen musikalischen Streit. Eine Katastrophe bahnt sich an.
Das Orchester sitzt währenddessen auf der Bühne und wird in die halbszenische Aktion auf witzige Weise einbezogen.
Die neue Textfassung für den „Schauspieldirektor“ von Eberhard Streul wurde am 17.November 2006 in der Berliner Philharmonie vom Deutschen Sinfonie Orchester unter der Leitung von Sir Neville Marriner uraufgeführt und vom Rundfunk aufgezeichnet. Die Titelrolle spielte Otto Schenk.
Der Schauspieldirektor von W.A.Mozart
Den „Schauspieldirektor“ hat Mozart im Auftrag des Kaisers Joseph II. für ein Fest in Schönbrunn geschrieben. In der Bearbeitung von Eberhard Streul erleben Sie einen vielbeschäftigten Schauspieldirektor, der eine Festrede halten soll . Er kommt aber mit seinem Text völlig durcheinander, weil die beiden Primadonnen sich nicht einigen können, wer von ihnen die Erste ist . Sie geraten darüber in einen köstlichen musikalischen Streit. Eine Katastrophe bahnt sich an.
Das Orchester sitzt währenddessen auf der Bühne und wird in die halbszenische Aktion auf witzige Weise einbezogen.
Die neue Textfassung für den „Schauspieldirektor“ von Eberhard Streul wurde am 17.November 2006 in der Berliner Philharmonie vom Deutschen Sinfonie Orchester unter der Leitung von Sir Neville Marriner uraufgeführt und vom Rundfunk aufgezeichnet. Die Titelrolle spielte Otto Schenk.
Diese Produktion ist z.Zt. nicht mehr im Repertoire.
| Schauspieldirektor | Otto Schenk/ Helmut Lohner | |
| Madame Herz | Eva-Maria Haas | |
| Madame Silberklang | Daniela Grundmann | |
| Monsieur Vogelsang | Thomas Jakobs | |
| Monsieur Buff | Thomas Herberich | |
| Orchester | Kammerakademie Halle, Leitung: Matthias Gallien | |
| Musikalische Einstudierung | Kai Adomeit | |
| Fotos | HK-PhotoArt |
Wolfgang Amadeus Mozarts Oper “Der Schauspieldirektor” hat ein lustiges Thema zum Inhalt: Ein viel beschäftigter Schauspieldirektor, der eine Festrede halten soll, kommt mit seinem Text immer wieder durcheinander. Die Primadonnen könne sich nicht einigen, wer von ihnen die Erste ist. Sie geraten darüber in einen köstlichen musikalischen Streit. Eine Katastrophe ist daraufhin kaum mehr abzuwenden. Die Inszenierung im Theater Amstetten von Eberhard Streul war betont lebhaft und gespickt mit fröhlichen Gags. Von den Protagonisten verlangte sie viel Witz und Dynamik. Otto Schenk glänzte als temperamentvoller Direktor, der die skurrile Geschichte blendend auf die Bühne brachte. Die Camerata Graz unter Robert Fischer erwies sich als ebenbürtiger Klangkörper, der das Auftragswerk Mozarts, das für Kaiser Josef II für ein Fest in Schönbrunn geschrieben wurde, mit Spiellaune umsetzte. Die halbszenischen Aktionen entzückten und wurden am Ende mit viel Applaus bedacht.
Niederösterreichische Nachrichten Oktober 2008
Hat schon Kaiser Josef II mit seinem Auftrag an Mozart die Zuseher zum Dienst an der Sache antreiben wollen ? Die Groteske um zwei rivalisierende Primadonnen (Bettina Eismann- Koloseus als Madame Herz, Daniela Grundmann als Madame Silberklang - beide überzeugend) kann auch Otto Schenk als Schauspieldirektor mit köstlicher Situationskomik nicht entschärfen. Die Sache wird nur noch schlimmer, als er die Dirigentenrolle übernimmt, damit Mme. Silberklang mehr Allegro singen kann.
Kleine Zeitung Graz 30.September 2008
Auch nach der Pause durfte das Grazer Publikum herzhaft lachen: Otto Schenk stolperte als nuschelnder Schauspieldirektor in der neuen Textfassung von Eberhard Streul köstlich verwirrt über die Bühne; Daniela Grundmann und Bettina Eismann-Koloseus konnten als konkurrierende Primadonnen in exaltiertester Sopranlage überzeugen.
Kronenzeitung Graz 30.September 2008
Doch beim Höhepunkt, der Aufführung des kurzen Gelegenheitsstückes “Der Schauspieldirektor”, klärte sich der Himmel ein wenig auf, und man konnte den Witz genießen, mit dem Helmut Lohner, würdiger Vertreter des erkrankten Otto Schenk, in der Titelrolle die Pointen auskostete, die Eberhard Streul in seine neue Textfassung eingestreut hat........ Köstlich die misslungenen Schlichtungsversuche beim Streit der beiden Primadonnen, amüsant sein vergebliches Bemühen, das Orchester anstelle von Seeliger zu dirigieren.... Die Sopranistinnen Bettina Eismann-Koloseus als Madame Herz und Daniela Grundmann als Madame Silberklang wetteiferten im besten Sinn in der klangschönen und beweglichen Ausführung ihrer Solonummern, und sie spielten ihren Streit um die “Nummer eins” effektvoll aus. Der Tenor Stefan Ehmann mischte sich als Monsieur Vogelsang unaufdringlich ins Geschehen ein, und am Ende trat der profunde Bass Thomas Herberich alias Monsieur Buff hinzu..... Die Hofkapelle begleitete delikat, und so wurde diese neu gestaltete klassische Mini-Oper zu einem ausgesprochenen Publikumserfolg.
Darmstädter Echo 21.07.2008
Der mit großer Grazie,Temperament und augenzwinkender „Koloratur-Dramatik“ dargestellte Streit um die „Nummer 1“ ist ein Schaustück für Madame Silberklang (Daniela Grundmann) und Madame Herz (Bettina Eismann- Koloseus)....
Siegener Zeitung 22.09.2007
Eberhard Streul hatte ein neues Libretto verfasst, das punktgenau auf Schenk zugeschnitten war... Streul machte aus Schenk einen Impresario, der den Auftrag hat, mit Mozart Werbung für Mozart-Kugeln zu machen. Dafür muß er zwei Primadonnen bändigen, von denen jede die erste sein will.... Diese Story gibt Schenk die Möglichkeit, seine Kunst, über alles und jedes assoziativ zu plaudern, genüßlich zu entfalten... Eine Gelegenheitskomposition aus der Zeit vor dem Figaro mit Herausforderungen für die Diven... Bettina Eismann- Koloseus und Daniela Grundmann demonstrieren das sehr überzeugend, wobei der Tenor Stefan Ehmann tenoral assistierte.
Westfalenpost 22.09.2007
Niederösterreichische Nachrichten Oktober 2008
Hat schon Kaiser Josef II mit seinem Auftrag an Mozart die Zuseher zum Dienst an der Sache antreiben wollen ? Die Groteske um zwei rivalisierende Primadonnen (Bettina Eismann- Koloseus als Madame Herz, Daniela Grundmann als Madame Silberklang - beide überzeugend) kann auch Otto Schenk als Schauspieldirektor mit köstlicher Situationskomik nicht entschärfen. Die Sache wird nur noch schlimmer, als er die Dirigentenrolle übernimmt, damit Mme. Silberklang mehr Allegro singen kann.
Kleine Zeitung Graz 30.September 2008
Auch nach der Pause durfte das Grazer Publikum herzhaft lachen: Otto Schenk stolperte als nuschelnder Schauspieldirektor in der neuen Textfassung von Eberhard Streul köstlich verwirrt über die Bühne; Daniela Grundmann und Bettina Eismann-Koloseus konnten als konkurrierende Primadonnen in exaltiertester Sopranlage überzeugen.
Kronenzeitung Graz 30.September 2008
Doch beim Höhepunkt, der Aufführung des kurzen Gelegenheitsstückes “Der Schauspieldirektor”, klärte sich der Himmel ein wenig auf, und man konnte den Witz genießen, mit dem Helmut Lohner, würdiger Vertreter des erkrankten Otto Schenk, in der Titelrolle die Pointen auskostete, die Eberhard Streul in seine neue Textfassung eingestreut hat........ Köstlich die misslungenen Schlichtungsversuche beim Streit der beiden Primadonnen, amüsant sein vergebliches Bemühen, das Orchester anstelle von Seeliger zu dirigieren.... Die Sopranistinnen Bettina Eismann-Koloseus als Madame Herz und Daniela Grundmann als Madame Silberklang wetteiferten im besten Sinn in der klangschönen und beweglichen Ausführung ihrer Solonummern, und sie spielten ihren Streit um die “Nummer eins” effektvoll aus. Der Tenor Stefan Ehmann mischte sich als Monsieur Vogelsang unaufdringlich ins Geschehen ein, und am Ende trat der profunde Bass Thomas Herberich alias Monsieur Buff hinzu..... Die Hofkapelle begleitete delikat, und so wurde diese neu gestaltete klassische Mini-Oper zu einem ausgesprochenen Publikumserfolg.
Darmstädter Echo 21.07.2008
Der mit großer Grazie,Temperament und augenzwinkender „Koloratur-Dramatik“ dargestellte Streit um die „Nummer 1“ ist ein Schaustück für Madame Silberklang (Daniela Grundmann) und Madame Herz (Bettina Eismann- Koloseus)....
Siegener Zeitung 22.09.2007
Eberhard Streul hatte ein neues Libretto verfasst, das punktgenau auf Schenk zugeschnitten war... Streul machte aus Schenk einen Impresario, der den Auftrag hat, mit Mozart Werbung für Mozart-Kugeln zu machen. Dafür muß er zwei Primadonnen bändigen, von denen jede die erste sein will.... Diese Story gibt Schenk die Möglichkeit, seine Kunst, über alles und jedes assoziativ zu plaudern, genüßlich zu entfalten... Eine Gelegenheitskomposition aus der Zeit vor dem Figaro mit Herausforderungen für die Diven... Bettina Eismann- Koloseus und Daniela Grundmann demonstrieren das sehr überzeugend, wobei der Tenor Stefan Ehmann tenoral assistierte.
Westfalenpost 22.09.2007


