Von Eberhard Streul und Frank Steuerwald
Nach den großen Erfolgen mit „Dornröschen“ und „Die kleine Meerjungfrau“ haben wir auch diesmal bewußt ein klassisches, traditionelles Märchen gewählt. Auch die heutigen Kinder lassen sich vom Märchen „Schneewittchen und die sieben Zwerge“ faszinieren, vom Konkurrenzkampf der heranwachsenden Tochter und der älter werdenden (Stief-)Mutter, von den Gefahren auf dem Weg zum Erwachsen- werden, die auch Schneewittchen zu bestehen hat, weil sie nicht auf die Warnungen der Zwerge hört.Kinder spüren, daß die Märchen Themen ansprechen, die sie betreffen, die ihnen auf indirekte Weise helfen, ihre Entwicklungsprobleme zu lösen. Deshalb lieben und brauchen Kinder Märchen, auch heute. Märchen bleiben immer modern. Zwei der sieben Zwerge werden aus den Reihen des Ensembles besetzt, die anderen fünf Zwerge werden - in bewährter Praxis der Musikbühne Mannheim- von Zuschauerkindern gespielt werden.Dabei werden die Zwerge ein leichtes Liedchen zu singen haben, wenn sie von ihrer Arbeit im Berg heim – und morgens wieder fortmarschieren. Auch einige Waldtiere werden von Zuschauerkindern gespielt.
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| 12.05.2013 | 16.00 Uhr | Gemeindehalle, Benningen |
| 30.06.2013 | 15.00 Uhr | Burgberghalle, 35088 Battenberg |
| 14.07.2013 | 15.00 Uhr | TAT, 69469 Weinheim |
| 13.10.2013 | 15.00 Uhr | Kultur im Podium, CH- 3186 Düdingen |
| 18.10.2013 | 10.00 Uhr | Stadtsaal, Kornwestheim |
| 12.11.2013 | 10.00 Uhr + 15.00 Uhr | Kulturzentrum, A- Knittelfeld |
| 26.11.2013 | 15.00 Uhr | Kulturzentrum Krone, Bietigheim |
| 27.11.2013 | 16.00 Uhr | Gloria- Theater, Bad Säckingen |
| 28.11.2013 | 9.00 Uhr + 11.00 Uhr | Rosengarten, 67283 Obrigheim |
| 06.12.2013 | 15.00 Uhr | Prinz- Max- Saal, 88682 Salem |
| 19.12.2013 | 10.00 Uhr | Goethe- Theater, Bad Lauchstädt |
| 09.01.2014 | 15.00 Uhr | Werner-Jaeger-Halle, 41334 Nettetal |
| Schneewittchen, sehr jung und schön | Anne-Kathrin Herzog/ Julia Weigel | |
| Jäger Bernhard/Prinz | Thomas Jakobs/ Ingo Wackenhut | |
| Die schöne böse Königin | Daniela Grundmann | |
| Diener Leon, etwas verschnupft | Christina Prieur/ Ingo Wackenhut | |
| 1. Zwerg: Pumpel | Christina Prieur/ Ingo Wackenhut | |
| 2. Zwerg: Pimpel | Volker Gütermann/ Ingo Wackenhut | |
| außerdem 5 Kinderzwerge | Publikumskinder | |
| Keyboard/Komponist | Frank Steuerwald | |
| Buch und Regie | Eberhard Streul | |
| Technik | Franco Bellante/ Hagen Grundmann | |
| Fotos | HK-PhotoArt |
Im angenehm klimatisierten Theatersaal sitzen am Mittwoch viele Kinder mit offenen Mündern und großen Augen und lauschen der Sopranistin Daniela Grundmann. Die gesanglichen Einlagen machen das Musicalmärchen zu einem besonderen Genuss...Auf die Frage, was ihr am meisten an dem Stück gefalle, antwortete ein kleines Mädchen: "Schneewittchen, weil die so schön singen kann." Anne-Kathrin Herzog, die das Schneewittchen spielt, lacht, als sie das hört....Die Lieblinge des Abends waren jedoch eindeutig die sieben Zwerge...Vor allem Christina Prieurs komisches Talent verzückte die Zuschauer...Nach lang anhaltendem Applaus nähern sich die Kinder zuerst zaghaft, dann immer mutiger der Bühne. Sie dürfen das Musicalmärchen bewerten- auf einer Skala von eins bis sechs. Die kleine Madeleine läuft stolz zurück zur Mutter: "Mama, ich habe eine Sechs auf den Zettel geschrieben." Sie wird nicht die Einzige bleiben, die Schneewittchen die Bestnote gibt.
Südwest Presse Ulm 26.8.2011
Die Inszenierung gefiel durch schöne Lieder und eine kindgerechte Aufmachung... Die Mannheimer bieten ein klar strukturiertes Bühnenbild, einfache aber stilvolle Kostüme und kindgerechte Kurzweil. Die Inszenierung von Eberhard Streul verzichtet auf langatmige Dialoge- vielmehr transportieren die locker eingeflochtenen Lieder die Geschichte in rasantem Tempo. Wohltuend auch, dass die Melodien nicht vom Band kommen, sondern von Komponist und musikalischem Leiter Frank Steuerwald live am Keyboard begleitet werden.
Die Rheinpfalz 28.11.2009
Regisseur Eberhard Streul und das Ensemble der Musikbühne Mannheim verstanden es ausgezeichnet, die Geschichte in bunten, abwechslungsreichen Bildern spannend und unterhaltsam zu erzählen. Dabei fielen auch die gut disponierten Gesangsstimmen der Mitwirkenden auf. Hinzu kam die aufwendige, farbenprächtige Ausstattung mit Kostümen, die den Märchenzauber noch verstärkten. Insgesamt bot die Kinder- Musik- Bühne Mannheim Kindertheater auf einem hohen künstlerischen Niveau.
Mühlacker Tageblatt 4.8.09
Mit viel Gesang, tollem Schauspiel und hinreißender Kulisse begeisterte die Musikbühne Mannheim unter der Regie von Eberhard Streul. Schneewittchen (Tanja Hamleh) wird von fünf Tieren zum Haus der sieben Zwerge geführt, nachdem der Jäger (Matthias Eschli) sie im Wald zurückgelassen hat. das Tolle daran: Hase, Reh, Wolf und Co. wurden von fünf verkleideten Kindern aus dem Publikum gespielt. Und nicht nur die Vierbeiner wurden kurzfristig besetzt. Als Schneewittchen eingeschlafen ist, kommen vom Eingang des großen Saals die Sieben Zwerge gelaufen. Zwerg Pumpel und Zwerg Pimpel werden begleitet von fünf weiteren Zuschauerkindern. Und nicht nur die haben sichtlich Spaß an der Aufführung. Das ganze Publikum folgt gespannt der bekannten Geschichte, die durch die tollen Schauspieler noch einmal ganz neu erlebt werden kann. Begleitet werden sie von Frank Steuerwald am Keyboard. Jede Figur bekommt ihre eigene Melodie, so können selbst die Kleinsten sofort erkennen, wer als nächstes mit Singen an der Reihe ist.
Siegener Zeitung April 2009
Alles in allem ein hinreißendes Zusammenspiel von Profis und Schülern.Entfachte auch der Diener Leon (Stefan Ehmann) mit seinen Nieseffekten schon zu Beginn Heiterkeit bei den Kleinen im Saal, richtig Stimmung kam erst in die Bude, als die sieben Zwerge aufmarschierten,ihnen voran die recht erwachsenen Pumpel (Stefan Ehmann) und Pimpel (Volker Gütermann) vom Ensemble der Musikbühne....Die Mitschüler auf der Empore gerieten aus dem Häuschen, als diese mit Spitzhacke und Bergmannslicht einmarschierten....Die böse Königin (Daniela Grundmann) in ihrem pinkfarbenen Kleid und dem schwarzen Lederbustier, ihren schwarzen,langen Lederhandschuhen, der schwarzen Lockenpracht und dem Diadem,war eine Augenweide. Als sie zu trällern begann „Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land“ lag schon etwas unheilvoll Dramatisches in der Luft.Als der Spiegel antwortete:“Ihr seid die Schönste im ganzen Land, aber Schneewittchen ist tausendmal schöner als Ihr“, warf sie ihm Lug und Trug vor, stürzte sich in blinden Hass und schwor, Schneewittchen zu töten. Ihren unheilvollen Plan ausführen sollte ausgerechnet Bernhard, der Jäger, der das Mädchen seit Kindesbeinen kannte. Thomas Herberich schmetterte im vollen Bariton „Das kann nicht Euer Ernst sein“. Schneewittchen (Astrid Bohm) eroberte in Windeseile die Herzen der Zuschauer. Andre Uelner als verwegener, lebensfroher Prinz gefiel stimmlich und äußerlich.“
Mannheimer Morgen
„Auf kindgerechte musikalische Bearbeitungen von Märchen lenken Autor Eberhard Streul und Komponist Frank Steuerwald ein ganz besonderes Augenmerk. Das Ensemble der Musikbühne Mannheim nimmt sich engagiert und hoch professionell dieser Musik- produktionen für Kinder an....Lichteffekte und Geräusch- einspielungen (Franco Bellante, Hagen Grundmann und Jochen Semrau) schafften für die einfallsreiche und humorvolle Regievon Eberhard Streul einen adäquaten Rahmen...Die Kompositionen von Frank Steuerwald für die Königin ließen ihren Sopran, ob in klassischer Arie, oder im Stile eines Musicals, in allen Facetten strahlen. Der gutmütige und auf sein Gewissen hörende „Jäger“ von Thomas Herberich legte mit seinem wunderschön geführten Bass-Bariton die ganze Verzweiflung der Figur offen. Stimmlich bestens disponiert und mit viel Spielwitz präsentierten sich Zwerg Pumpel (Stefan Ehmann) und sein Zwergen-Kollege Pimpel (Volker Gütermann). Die noch fehlenden fünf Zwerge waren einer Hockenheimer Schule entliehen, die bestens präpariert ihre lustigen Auftritte absolvierten. Als strahlender Prinz betrat Andre Uelner die Szene....Am Ende: Wahre Begeisterungsstürme im vollbesetzten Saal.“
Rhein-Neckar-Zeitung


